Ukraine: Faschistisches Gericht verurteilt sozialistischen Kriegsgegner Bogdan Syrotjuk zu 15 Jahren Haft
Bogdan Syrotjuks Verurteilung zielt darauf ab, den Widerstand gegen den NATO-gestützten Krieg gegen Russland einzuschüchtern.
Bogdan Syrotjuk, ein junger ukrainischer Sozialist, wird seit April 2024 im Gefängnis festgehalten. Die ukrainische Regierung wirft ihm »Hochverrat« vor – ihm droht lebenslange Haft. Als »Beweise« dienen Artikel, die Syrotjuk für die »World Socialist Web Site« verfasst hat. Sein tatsächliches »Vergehen«: Er lehnt den Ukrainekrieg vom Standpunkt des sozialistischen Internationalismus ab und kämpft für die Einheit der ukrainischen und russischen Arbeiterklasse – gegen die Kriegspolitik der Regime in Kiew und Moskau ebenso wie gegen die NATO.
Dieses Buch dokumentiert erstmals umfassend Bogdans Fall, versammelt seine eigenen Texte und analysiert die historischen und politischen Ursachen des Ukrainekriegs. Die Verfolgung der Kriegsgegner offenbart den Charakter des Kriegs: Es geht nicht um Demokratie, sondern um geopolitische und wirtschaftliche Interessen. Gerade in Deutschland, wo 85 Jahre nach dem Vernichtungskrieg der Nazis wieder ein Krieg gegen Russland befeuert wird, gibt dieses Buch eine Orientierung im Kampf gegen Militarismus und Nationalismus – und für eine sozialistische Zukunft.
Der Band wird herausgegeben von Johannes Stern, Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe der WSWS. Das Vorwort ist hier vorab veröffentlicht.
Erschienen im Juli 2026
138 Seiten
ISBN 978-3-88634-153-5
Das E-Book ist ab dem 20. August lieferbar.
Bogdan Syrotjuks Verurteilung zielt darauf ab, den Widerstand gegen den NATO-gestützten Krieg gegen Russland einzuschüchtern.
Keine einzige große westliche Nachrichtenagentur hat darüber berichtet, dass der ukrainische sozialistische Kriegsgegner zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde.
Die folgende Rede hielt Johannes Stern, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der World Socialist Web Site und führendes Mitglied der Sozialistischen Gleichheitspartei auf der Wahlauftaktkundgebung der SGP am 15. August im Berliner Stadtteil Wedding.
Johannes Stern, der Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe der WSWS, war am Freitag live bei RT zu Gast, um über die Kampagne zur Freilassung von Bogdan Syrotjuk zu sprechen, dem 27-jährigen Trotzkisten, der in der Ukraine wegen seiner Antikriegsartikel zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde.
Am 25. April 2024 wurde Bogdan Syrotjuk, ein junger ukrainischer Sozialist, verhaftet. Der neue Band, der im August im Mehring Verlag erscheint, versammelt erstmals die wichtigsten Dokumente des Falls.
Im Verfahren gegen den 26-jährigen ukrainischen Trotzkisten Bogdan Syrotjuk liegt ein drittes linguistisches Gutachten vor, das die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen „Hochverrats unter Kriegsrecht“ untergräbt.
Obwohl die Beweisführung der Anklage gegen Bogdan Syrotjuk in sich zusammengefallen ist, verweigert der ukrainische Staat ihm vorsätzlich dringend notwendige ärztliche Behandlung.
Die Kampagne für die Freilassung des ukrainischen Sozialisten Bogdan Syrotjuk hat mit der Einreichung eines linguistischen Expertengutachtens, das die Anschuldigungen gegen Syrotjuk widerlegt, einen wichtigen Wendepunkt erreicht.
Das Berufungsgerichts von Nikolajew stützt seine Argumentation auf eine verfälschte Darstellung eines früheren Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
Reden zum 1. Mai
Die Reden zum 1. Mai, die David North in den Jahren 2014 bis 2024 gehalten hat, sind eine außergewöhnliche und zeitgemäße Analyse der dramatischen Eskalation des Militarismus und der wachsenden Gefahr eines atomaren Dritten Weltkriegs.
Die in diesem Buch enthaltenen Vorträge sind nicht nur eine tiefgreifende Analyse der reaktionären ideologischen und politischen Grundlagen des Zionismus. Sie sind auch ein eindringlicher Aufruf zu internationalen Aktionen der Arbeiterklasse zur Verteidigung des palästinensischen Volkes.
Leo Trotzki ist zweifellos eine herausragende Persönlichkeit in der Geschichte des Sozialismus im 20. Jahrhundert. Der Theoretiker der permanenten Revolution hat gemeinsam mit Lenin die Oktoberrevolution von 1917 angeführt und die Rote Armee aufgebaut, die im Bürgerkrieg von 1918–1921 das Überleben der Sowjetunion sicherte. Als unerbittlicher Gegner der stalinistischen Konterrevolution gründete er 1938 die Vierte Internationale.
Seit dem ersten Golfkrieg der Jahre 1990–1991 führen die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg. Die Ziele ihrer Interventionen im Nahen Osten, Zentralasien und Afrika und ihrer Konfrontation mit Russland und China verschleierten sie lange mithilfe von Schlagworten wie »Verteidigung der Menschenrechte« und »Krieg gegen den Terror«. In Wirklichkeit streben die USA nach der Weltherrschaft. Um ihrer wirtschaftlichen Schwäche und den extremen sozialen Spannungen im Innern entgegenzuwirken, riskiert die amerikanische herrschende Klasse einen Weltkrieg zwischen Atommächten.
Die Schlachten des 20. Jahrhunderts auf den Gebieten der Politik, Wirtschaft, Philosophie und Kunst sind nicht entschieden. Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und der Russischen Revolution bedrohen Wirtschaftskrisen, soziale Ungleichheit, Krieg und Diktatur wieder die Menschheit.
Dieses Werk entstand aus dem politischen Kampf des Internationalen Komitees der Vierten Internationale (IKVI) und der Workers League, der Vorläuferin der Socialist Equality Party (USA), gegen die Workers Revolutionary Party. In den Jahren 1982 bis 1986 verteidigte das IKVI den Trotzkismus gegen den nationalistischen Opportunismus der WRP. Dieses Buch zeigt die Kontinuität des orthodoxen Trotzkismus in den politischen Kämpfen, die im 20. Jahrhundert in der Vierten Internationale geführt wurden.
In diesem Buch verteidigt North das Vermächtnis Trotzkis gegen die Kampagne der Geschichtsfälschung und Verleumdungen, die unter Stalin begann und bis heute anhält. Stalin hat Trotzki zwar 1940 ermordet, aber es gelang ihm nicht, die Vierte Internationale zum Schweigen zu bringen, die das revolutionäre Erbe von 1917 verkörpert.
In diesem Buch argumentiert David North, dass Michail Gorbatschows Politik weder einen Bruch mit dem Stalinismus noch eine neue Blüte der Sowjetdemokratie bedeutete. Perestroika und Glasnost stellten den Gipfelpunkt des stalinistischen Angriffs auf das Erbe der Oktoberrevolution dar und bereiteten die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion vor.