Der ukrainische Sozialist Bogdan Syrotjuk wird seit April 2024 unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis festgehalten. Die ukrainische Regierung wirft ihm »Hochverrat unter Kriegsrecht« vor – ihm droht lebenslange Haft. Sein »Verbrechen«: Als führendes Mitglied der trotzkistischen Jugendorganisation Junge Garde der Bolschewiki-Leninisten kämpft er für die Einheit ukrainischer und russischer Arbeiter gegen den Krieg. Seine Opposition richtet sich sowohl gegen die NATO und das Selenskyj-Regime als auch gegen den Kreml.
Die einzigen »Beweise« der Anklage sind Artikel, die Syrotjuk für die »World Socialist Web Site« verfasst hat. Obwohl Expertengutachten die Vorwürfe widerlegen und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Fall angenommen hat, wird seine Haft immer weiter verlängert.
Das brutale Vorgehen gegen Kriegsgegner offenbart den wahren Charakter des Ukrainekriegs: Es geht nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um Geopolitik und Wirtschaftsinteressen, insbesondere Deutschlands.
Dieser Band versammelt erstmals die wichtigsten Dokumente des Falls: Bogdans eigene politische Texte, Erklärungen des Internationalen Komitees der Vierten Internationale für seine Freilassung sowie Analysen zum Ukrainekrieg und zur Rolle des deutschen Imperialismus. Er wird herausgegeben von Johannes Stern, Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe der WSWS.
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Erscheint im August 2026
ca. 120 Seiten
ISBN 978-3-88634-153-5