Biografische Informationen

Bucharin, Nikolai I.
(1888–1938) Bolschewistischer Führer. Seinem Parteieintritt 1905 folgten Inhaftierung, Verbannung und Flucht nach Deutschland. 1917 arbeitete er in der »Prawda«-Redaktion. Lenin nannte ihn in seinem »Testament« einen »überaus wertvollen und bedeutenden Theoretiker« und den »Liebling der ganzen Partei«, warnt aber, seine theoretischen Anschauungen könnten »nur mit sehr großen Bedenken zu den völlig marxistischen gerechnet werden«. Nach Lenins Tod entwickelte Bucharin die Theorie vom »Sozialismus in einem Land«, die als Rechtfertigung für die Verfolgung Trotzkis und der Linken Opposition diente. Nach Sinowjews Absetzung wurde Bucharin dessen Nachfolger in der Leitung der Komintern und verfasste 1928 einen von Trotzki scharf kritisierten Programmentwurf. Nach seinem Bruch mit Stalin 1929 wurde er zum Kopf der Rechten Opposition. Er kapituliert jedoch vor Stalin, widerrief öffentlich und wurde wieder in die Partei aufgenommen. Herausgeber der Iswestija. Im Februar 1937 wurde Bucharin verhaftet, im dritten Moskauer Prozess 1938 zum Tode verurteilt und erschossen.
 
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B:
Babel, Isaak E.
Babeuf, François Noël
Bach, Alexei Nikolajewitsch
Bagirow, Dshafar
Bagrizki, Eduard G.
Bakajew, Iwan P.
Baklanow, Grigori J.
Bakunin, Michail A.
Balabanowa, Angelica
Baldwin, Stanley
Barbé, Henri
Barbusse, Henri
Barmin, Alexander (Graff)
Barras, Paul François Jean Nicolas, Vicomte de
Barthou, Louis
Bauer, Otto
Börne, Ludwig
Beard, Charles Austin
Beatty, Henry Scott
Beaverbrook, William M. A, Lord
Bebel, August
Becher, Johannes Robert
Beck, Józef
Beck, Ludwig
Bedny, Demjan, eigentl. Efim A. Pridworow
Beer, Max
Bek, Alexander A.
Belewski, siehe Paszyn, Jan
Belinski, Wissarion G.
Beloborodow, Alexander G.
Below, siehe Damjanow
Beneš, Eduard
Bentham, Jeremy
Berdjajew, Nikolai A.
Bergelson, David
Berggolz, Olga F.
Berija, Lawrenti P.
Berman-Jurin, Konon B. (Stauer)
Bernstein, Eduard
Bersin, Jan K. (»General Grischin«)
Bersin, Reinhold J.
Bessonow, Sergej A.
Besymenski, Alexander I.
Bethmann-Hollweg, Theobald von
Bismarck, Otto von
Blanqui, Louis-Auguste
Blücher, Wassili K. (»Galen«)
Bljumkin, Jakow G.
Bloch, Jean-Richard
Blok, Alexander A.
Blum, Léon
Bogdan
Bogdanow, Alexander A., eigentl. Malinowski, A. A.
Boguslawskij, Michail S.
Boitel, eigentlich Bardin, Joanné
Bonnet, Georges
Bordiga, Amadeo
Bramley, Fred
Brandler, Heinrich
Brandt, Willy
Brauchitsch, Walter von
Braun, Otto
Brüning, Heinrich
Brecht, Bertolt
Breitscheid, Rudolf
Breshnew, Leonid I.
Breton, André
Briand, Aristide
Brissot de Warville, Jacques Pierre
Brockdorff-Rantzau, Ulrich Graf von
Brockway, Archibald Fenner
Broué, Pierre
Browder, Earl Russell
Brown, William Montgomery
Bryan, William Jennings
Buber-Neumann, Margarete
Bubnow, Andrej S.
Buchanan, George W.
Bucharin, Nikolai I.
Budenz, Louis
Budjonny, Semjon M.
Bulgakow, Michail A.
Bulgakow, Sergej N.
Bulgakowa, Jelena S. (geb. Nürnberg)
Bulganin, Nikolai A.
Bullit, William C.
Bullock, Alan Louis Charles
Bunin, Ivan A.
Burnham, James
Burns, John
Butenko, Fedor
Butow, Georgi Wassiljewitsch
 



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