80 Jahre nach dem Erscheinen von Trotzkis Buch über die Februarrevolution und 30 Jahre nach dem Erscheinen der letzten vollständigen Ausgabe der »Geschichte der Russischen Revolution« ist mit dieser Neuausgabe eines der bedeutendsten historischen Werke des 20. Jahrhunderts jetzt dem Lesepublikum wieder zugänglich. weiter
Ein so komplexes und widersprüchliches Phänomen wie die Sowjetunion kann man nicht mit eindimensionalen Kategorien wie »Totalitarismus« oder »Diktatur« fassen. Ohne zu verstehen, wie die Sowjetunion entstand, was sie darstellte, warum sie entartete und zusammenbrach, was daran zu verteidigen und was zu verurteilen war, ist kein fortschrittlicher Ausweg aus der Sackgasse denkbar, in der sich die menschliche Gesellschaft heute befindet. weiter
Die Theorie der permanenten Revolution ist von Leo Trotzki 1905 am Vorabend der ersten russischen Revolution ausgearbeitet worden. Sie liefert die einzig schlüssige Konzeption des Sozialismus für unsere Zeit und stützt sich auf die Grundtatsache der modernen Wirtschaft – ihren internationalen, grenzüberschreitenden Charakter. weiter
Wenige Werke der politischen Literatur haben vor der Geschichte so glänzend bestanden wie Leo Trotzkis »Verratene Revolution«. Mehr als siebzig Jahre nach ihrer Entstehung im Jahr 1936 ist diese Analyse der Sowjetunion noch immer unübertroffen und bleibt aktuell. weiter
In diesem Band liegen die wichtigsten Artikel und Reden Leo Trotzkis zu den Fragen des Alltags, der Kultur und der Erziehung in der jungen Sowjetunion vor. Sie sind Beispiele für die ungebrochene Überzeugung, dass es möglich ist, die bisher unterdrückten Massen mittels Erziehung und kulturellen Angeboten wie dem Kino, örtlichen Bibliotheken usw. aus ihrer früheren Passivität zu befreien. weiter
Leo Trotzki, der 1912/13 als 33jähriger Revolutionär im Wiener Exil lebte, bereiste den Balkan während des Krieges als Korrespondent einer sozialistischen Kiewer Zeitung. Seine Berichte verbinden eine hervorragende Beobachtungsgabe mit einem tiefen Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Ursachen des Geschehens. weiter
Leo Trotzki schrieb seine Artikel und Reportagen aus dem Ersten Weltkrieg, weil er der Wahrheit wieder zum Durchbruch verhelfen wollte. Wer sonst schilderte so ungeschminkt die Leiden und Verbrechen des Krieges gerade in dem Moment, in dem die patriotische Bemäntelung und Lüge die wesentliche Voraussetzung für die anhaltenden Grausamkeiten war? weiter
Dieses Buch enthält neben dem Gründungsprogramm der Vierten Internationale zum ersten Mal auch die vollständig ins Deutsche übersetzten Abschriften der Diskussionen, die Trotzki bis zu seiner Ermordung im mexikanischen Exil führte. weiter
Trotzkis Kritik am Programmentwurf, den Bucharin und Stalin dem Sechsten Kongress der Kommunistischen Internationale vorgelegt hatten, liefert den Schlüssel zum Verständnis des Aufstiegs und Niedergangs der Dritten Internationale. weiter
Leo Trotzki setzt sich mit künstlerischen Strömungen in der jungen Sowjetunion, wie den Futuristen, den Formalisten und dem Proletkult, auseinander, wobei jede Formulierung gleichzeitig eine Absage an die Engstirnigkeit der selbstzufriedenen Bürokratie der beginnenden zwanziger Jahre beinhaltet. weiter
Nach Lenins Tod schildert Leo Trotzki kurze, aber kennzeichnende Episoden aus dessen Leben. Es entsteht so das nuanciertes Bild einer Persönlichkeit, in der sich menschliche Wärme und Humor auf einzigartige Weise mit einem scharfen Intellekt und einem unbeugsamen Willen paarten. weiter
Wie konnte es zu der Barbarei des Nationalsozialismus kommen und von wem hätte sie verhindert werden können? War der Aufstieg Hitlers unvermeidlich und welche Rolle spielten die Sozialdemokratie und die Kommunistische Partei? Die vorliegende Auswahl von Schriften Leo Trotzkis über Deutschland gibt eine Antwort auf diese Fragen. weiter
Dieser Band vereinigt Reden und Schriften Leo Trotzkis zur internationalen wirtschaftlichen und politischen Lage in den zwanziger Jahren. Er lenkt die Aufmerksamkeit dabei besonders auf die veränderte Rolle der Vereinigten Staaten von Amerika. weiter
Leo Trotzki entfaltet vor den Augen des Lesers die Persönlichkeit Stalins in ihrer Begrenztheit und ihrer Ablehnung systematischer theoretischer Arbeit, die es ihm zeitlebens verwehrt hat, sich die weitgespannte Weltanschauung des Marxismus zu Eigen zu machen. weiter